Mein CMS Vergleich 2018 – Teil1 WordPress

Wir der Ein oder Andere sicher schon bemerkt hat, wechsle ich immer mal wieder das CMS. Aktuell läuft GamingGeek unter WordPress (hier mehr Informationen dazu) aber es liefen hier schon etliche unterschiedliche CMS.

Aus diesem Grund möchte ich Euch im Folgenden meine persönliche Einschätzung zu verschiedenen CMS geben, die ich alle selber hier schon im Einsatz habe, bzw. die teilweise immer noch in meiner Entwicklungs- und Testumgebung laufen.

Dies wird eine mehrteilige Reihe von Artikeln werde. In jedem Teil dieser Reihe werde ich detailliert ein CMS bewerten und meine Meinung dazu sagen.

Viel Spaß

Teil1: WordPress CMS

 

Beginnen möchte ich mit WordPress, zu einem weil es aktuell (Stand August 2018) hier auch zum Einsatz kommt, zum anderen weil es auch das CMS ist, welches am meisten Verbreitet ist.

Ich möchte Euch aber auch gar nicht mit Statistiken, Meinungen und Erfahrungen langweilen die Andere im Netz schon längst mehrfach erläutert haben, hier soll es nur um meine persönlichen Erfahrungen gehen – meine Erfahrungen direkt hier auf GamingGeek.

Technik und Installation

Voraussetzung für den Einsatz von WordPress ist ein Webserver mit PHP und MySQL Unterstützung, was heute eigentlich kein Problem mehr darstellen sollte. Installiert ist WordPress dank des kurzen und schnellen Installationsprozesses sehr schnell. Nur ein paar Grunddaten zur neuen Webseite wie die Zugangsdaten für MySQL sind notwendig und schon kann es los gehen.

Nach ca. fünf Minuten hat man eine voll funktionstüchtige Webseite. Allerdings beginnt dann natürlich erst die eigentliche Arbeit:

  1. Inhalte zu schaffen, schreiben und zu veröffentlichen
  2. Die Optik / Das Design an die eigenen Wünsche anpassen

Inhalte schaffen

Aber bei beiden Punkten unterstützt WordPress richtig gut. Das erstellen und strukturieren von Inhalten geht in WordPress sehr einfach und intuitiv von der Hand. Dabei ist es egal ob man Bilder in einen Beitrag einfügen möchte, ein Youtube Video in den Artikel einfügen möchte oder bestimmte Wörter bzw. Abschnitte durch eine besondere Formatierung hervorheben möchte.

Alles geht in WordPress einfach und intuitiv. Youtube zum Beispiel kann durch simples Einfügen der URL zum Video das Video direkt eingebunden werden. Bilder können durch einfaches Drag and Drop vom lokalen PC direkt in den Beitrag eingefügt werden.

Auch der Editor ist ein sogenannter WYSIWYG Editor. Ähnlich wie in Word lassen sich geschriebene Texte einfach und schnell formatieren. Das Ergebnis inklusive Bilder, Video, Formatierung, etc. ist auch sofort im im Editor – wie zum Beispiel in Word – sichtbar.

Das macht das Schreiben von Beiträgen sehr angenehm, da man quasi sofort das endgültige Ergebnis sieht.

Auch für den zweiten Punkt Optik / Design hat WordPress einfache und schnelle Lösungen parat. Es gibt Unmengen an Themes die schnell und einfach in WordPress installiert werden können und sich damit die Homepage (zumindest grob) an das gewünschte Aussehen anpassen lässt.

Auch dies passiert in gewohnter WordPress Manier sehr einfach und schnell. Über die Admin-Oberfläche können direkt verschiedene Theme angeschaut und mit einem Mausklick installiert und aktiviert werden. Schon hat WordPress ein anderes Aussehen.

Somit kann ich schon einmal festhalten:

WordPress ist durch die einfache und intuitive Art im Handling sehr gut für Einsteiger geeignet.

Aber hier geht es ja nicht um Einsteiger sondern Ziel ist es meine Erfahrungen mit dem Einsatz hier auf GamingGeek zu beschreiben. Dazu muss ich Euch aber zu erst mitteilen, was mir den wichtig ist.

Was ich von einem CMS erwarte

Folgendes “benötige” ich von einem CMS:

  • Gute Anpassbarkeit des Designs auch für jemanden der nicht gut mit HTML / CSS designen kann
  • Möglichkeit Artikel auch in etwas komplexere Strukturen zu gliedern
  • Artikel individuell anpassbar von der Optik
  • Saubere HTML 5 / CSS 3 Programmierung
  • Schnelles CMS von der Ladezeit
  • Gutes SEO (Suchmaschinenoptimierung)
  • Gutes Abschneiden im Google Pagespeed Test
  • Einhalten der DSGVO

Wie ihr sehen könnt sind meine Anforderungen sicher auch etwas “besonders“. Manche dieser Punkte kann WordPress sehr gut von Haus aus – viele aber nicht. Aber hier kommt nun ein weiterer großer Vorteil von WordPress zum tragen. Es gibt sehr viele Plugins mit denen sich WordPress wunderbar erweitern lässt.

Diese Plugins sind WordPress größte Schwäche und Stärke zu gleich. Aus diesem Grund sind sie auch für mich immer Ursache gewesen von WordPress weg bzw. wieder zu WordPress hin zu wechseln.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Es gibt glaube ich kein CMS das so viele Plugins hat wie WordPress. So lässt sich aus diesem CMS quasi alles machen was man möchte. Dadurch das WordPress so verbreitet ist und es eben so viele Plugins gibt, findet man quasi für jedes Szenario ein ein Plugin welches das Gesuchte umsetzen kann. Was war dies nun in meinem konkreten Fall:

Die Plugins

Wie ich schon geschrieben habe ist einer meiner größten Schwachpunkte, dass ich zwar CSS3 und HTML5 verstehe aber einfach nicht kreativ genug bin um daraus ein schönes Design zu erstellen. Hier habe ich nun bei WordPress etwas gefunden, dass meine Unfähigkeit etwas ausgleichen kann – Pagebuilder! Diese Kategorie an Plugins ist ein sehr mächtiges Werkzeug für WordPress. Damit lassen sich im Handumdrehen professionelle Webseiten designen und das alles direkt in WordPress. Ich habe viele dieser Pagebuilder getestet und werde zu diesem Thema noch einen eignen Artikel schreiben. Derzeit arbeite ich mit dem Pagebuilder Brizy. Diesen finde ich trotz des noch relativ geringen Umfangs den angenehmsten zum Arbeiten.

Pagebuilder Brizy

Einen weiteren Vorteil habe ich im Bereich SEO gefunden. Hier gibt es für das CMS auch ein richtig gutes Plugin namens YoastSEO. Damit lassen sich einfach und schnell die einzelnen Artikel für Suchmaschinen wie Google optimieren. Dabei schlägt das Plugin die besten Einstellungen vor und zeigt auch direkt an wie der jeweilige Artikel in den Google Suchtreffern aussehen wird.

YoastSEO

Beides sind natürlich Punkte die man auch ohne Probleme von Hand machen könnte. Das bedeutet aber man muss sich viel mehr mit der Technik dahinter auseinandersetzen was für einen Anwender wie mich oftmals nicht ganz einfach ist. Ich möchte mich lieber auf das Erstellen von Inhalten konzentrieren und nicht laufend die technische Seite auch im Auge behalten müssen.

Fazit

Von meinen Erwartungen an ein CMS ausgehend erfüllt WordPress fast alles davon. Nicht alles von Haus aus, aber durch die wunderbare Erweiterbarkeit mit Plugins können alle meine Erwartungen erfüllt werden. Wenn ich nun also davon ausgehe was ich möchte und was ich bekomme bin ich bei WordPress genau richtig. Aber warum versuche ich dann immer wieder auch andere CMS aus? Nun das hat zwei Gründe:

  1. Ich liebe es mit der Technik zu spielen
  2. Ich bin von Plugins abhängig

Vor allem der zweite Punkt bringt mich immer wieder dazu etwas anderes zu testen. Denn so toll Plugins an sich sind haben sie auch einige Schwächen:

  • Was passiert wenn ein Plugin nicht mehr aktualisiert wird?
  • Jedes Plugin erhöht das Risiko auch Schadcode zu bekommen
  • Jedes Plugin macht etwas, aber ich weiß nicht genau was

Daher gibt es eben auch einige Nachteile. Aber dennoch empfinde ich WordPress als ein sehr gutes und mächtiges CMS (mit Plugins) das ich gerne verwende. Man muss sich nur genau mit dem Plugin-Materie beschäftigen.

Das war es nun für den ersten Teil. Es folgen noch Artikel zu Statamic, Kirby, Drupal, Grav und Joomla.

Viel Spaß

Euer Benny

1 Kommentar zu „Mein CMS Vergleich 2018 – Teil1 WordPress“

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